Die Stadtbefestigung bis zum Dreißigjährigen Krieg
Stade erhielt um 1180 Stadtrechte und damit das Privileg, eine Stadtbefestigung zu errichten. Dies erfolgte zunächst als Wall-Graben-Anlage. Im Verlauf des späteren 13. Jahrhunderts ersetzte man die Wall-Graben-Anlage durch eine Stadtmauer mit Stadttoren und Stadtgraben.
Im Verlaufe des 16. Jahrhunderts wurde die Stadtbefestigung massiv ausgebaut. Die Stadtmauer war durch Erdanschüttungen zu einem breiten Wall geworden. Hier konnten nun Geschütze, Pulverhäuser und Mannschaften aufgestellt werden. Außer diesen Verstärkungen waren vier Bollwerke errichtet worden (siehe Burgbastion). Hier konnten große Geschütze aufgestellt werden, zum Schutz der angrenzenden Festungswerke, Tore und Flanken.
Im Dreißigjährigen Krieg 1618 bis 1648 kam es unter dem Druck der militärischen Bedrohungen zu einem Ausbau in verbesserter bastionärer Art. Vor allem galt es, die toten Winkel der Rundbollwerke auszuschalten, indem pentagonale bastionäre Werke vorgesetzt wurden. TEST,